Herzlich willkommen bei Mahoni64 im schönen Saarland



           

Am Vergangenen Donnerstag mussten wir meine zukünftige Schwiegermutter wegen Herzproblemen in die Ottweiler Marienhaus Klinik einliefern. Die Aufnahme dort war etwas Zeitraubend wie in jedem Krankenhaus, mit der Befragung, Untersuchung, und den Röntgenaufnahmen, dauerte das ganze schon eine gute Zeit. Nach allen Untersuchungen, wurde die Schwiegermutter dann in den ersten Stock auf die Station 6 im Marienhaus Klinikum eingeliefert. Dort bekam Sie sofort ihr Zimmer zugewiesen und ihr Bett. Sie wurde dort auch noch verschiedene Sachen gefragt, die für die Aufnahme notwendig waren und damit war dann die Aufnahme Gott sei dank abgeschlossen.



Nun besuchten wir die Schwiegermutter seit Donnerstag ja jeden Tag und hatten somit auch sehr viel Pflegepersonal dort auf der Station kennengelernt. An dieser Stelle mal ein sehr sehr großes Lob an dieses Pflegepersonal auf der Station 6 der Marienhaus Klinik in Ottweiler. Alle, aber auch ohne Ausnahme alle Pfleger, sowie Pflegerinnen und Ärzte auf dieser Station waren sehr nett, freundlich, zuvorkommend und Hilfsbereit. Egal welches Problem man hatte, es wurde alles zum Wohl der Patienten und auch deren Angehörigen getan, was möglich war. Wenn man irgendeine Frage hatte, bekam man diese auf eine sehr höfliche Art und Weise von dem Personal beantwortet. Das Personal kümmerte sich sehr ausgiebig um die Patienten.



Selbst bei einem Fall, den mir meine Schwiegermutter erzählte weil ich es nicht selbst miterlebt habe da ich ja nicht den ganzen Tag dort war, bei dem eine sehr nette und liebe Patientin ein etwas größeres Missgeschick passiert ist, für das Sie nichts konnte, hatten sich eine Schwester und ein Pfleger über eine Stunde um diese Frau gekümmert, weil sie diese Frau komplett waschen mussten, das Bett neu beziehen mussten die gute Frau wieder ins Bett bringen mussten.



Also ich kann nur sagen Hut ab vor diesen Leuten, die trotz viel Arbeit, Stress und wenig Lohn so höflich und freundlich und zuvorkommend zu den Patienten sind, immer ein liebes Wort übrig haben und auch noch lachen können, solches Personal ist einfach nicht mit Geld aufzuwiegen.



Am Dienstagmorgen wurde die Schwiegermutter dann entlassen. Da erlebte ich auf dieser Station etwas, was ich sehr selten in einem Krankenhaus erlebt hatte. Die Schwiegermutter wurde sehr höflich VON JEDEM VON DEN DORT AN DEM MORGEN ANWESENDEN PFLEGEPERSONAL VERABSCHIEDETET UND NICHT NUR DIE SCHWIEGERMUTTER, SONDERN AUCH DIE TOCHTER UND ICH ALS ANGEHÖRIGE. Daran können sich viele Stationen, Krankenhäuser und auch Schwestern und Pfleger eine ganz ganz große Scheibe abschneiden. Ein Großes und Dickes Lob von mir, der Schwiegermutter und deren Tochter. Top so sollte es sein.





In diesem Krankenhaus wirbt man mit dem Slogan “+24 – Wir Pflegen Sie Gesund“.



Ebenfalls nennt sich dieses Krankenhaus “ Komfortklink “, wobei dann dort doch einige meines Erachtens nach die Bedeutung des Wortes Komfort nicht so wirklich realisieren.


Die Aufnahme in der Klinik war eigentlich noch in Ordnung. Angefangen von der Notaufnahme, ind der dann schon verschiedene Sachen gemacht würden wie Röntgenaufnahmen, Blutentnahme, EKG, usw. Dies wird aber auch nur gemacht, wenn man einer stationären Aufnahme zustimmt.
Die Ärztin, die im übrigen auch später meine Ärztin auf der Station war, hat Ihre Arbeit absolut zur vollsten Zufriedenheit meinerseits erfüllt, und sie wusste auch was sie tat, im Gegensatz zu andere Ärzten in einer Notaufnahme.
Nun denn gehen wir mal weiter zu der Station auf der ich dann anschließend untergebracht wurde, in diesem Fall die Station I2 im fünften Stock. Angefangen mal damit, das man nur 1 mal pro Tag ein Frisches Glas bekommt in das man sich etwas zu trinken machen kann. Wenn man morgens beim Frühstück fragt ob man ein frisches Glas bekommen kann, heißt es das gibt es doch mit dem Mittagessen na dann warten wir mal. Über die Qualität und den Geschmack des Essens kann man Streiten, manche sind Verwöhnt manche nicht, aber die Brötchen zum Frühstück sind meist nicht genießbar, die Suppen zum Mittagessen haben meist sehr lecker geschmeckt, was man zu 80 % zum Rest des Mittagessens nicht sagen kann. Das Abendessen ging in den meisten Fällen noch.



Weiter zur Pflege der Patienten und was dazu gehört.



Auf dem Zimmer auf dem ich lag, waren noch 2 andere Patienten, ein Patient mit Parkinson und ein Schlaganfall Patient. Was ich da allerdings erlebt habe, das schlägt dem Fass den Boden aus.

Ein jeder, der sich etwas mit Parkinson auskennt, weiß das es bei diesen Patienten sehr wichtig ist, das sie ihre Medikamente immer richtig und zur selben Zeit bekommen. So sollte dieser Mann 5 mal am Tag Tabletten gegen Parkinson bekommen, um 07.30, um 11.00, um 15.00, um 17.30 und um 22.30 Uhr. Da ich das nicht wusste, passte ich auch nicht darauf auf, aber Fakt ist, als ich Mittwochs eingeliefert wurde, bekam er um 15.00 Uhr keine Tabletten gegen Parkinson, da ihm niemand welche gegeben hatt. Ebenfalls die um 22.30 bekam er nicht, da auch im die Uhrzeit ihm niemand welche gegeben hat. Nachdem er bis 02.00 Uhr Fern geschaut hat, fragte ich die Nachtschwester höflich ob man den Rappelkasten ausmachen könne, ich würde gerne schlafen, das tat Sie dann auch. Donnerstags bekam er auch um 15.00 keine Parkinson Tablette und abends um 22.30 ebenfalls nicht. Am Freitag Mittag hatte der arme Kerl dann Wahnvorstellungen und sah an der Wand im Zimmer Leute Fussball Spielen, die leider gar nicht da waren. Freitags Abends fragte ich dann die Nachtschwester ob sie weiß, das der gute Mann auch noch eine Tablette um 22.30 bekommen solle für sein Parkinson. Ihre Antwort war : Ja das ist meine erste Amtshandlung, ich habe sie ihm heute Abend nur noch nicht gegeben, weil er den Mund nicht auf hat. Diese Aussage von der Nachtschwester ist für mich nicht so ganz nach zu vollziehen, da ich doch Tabletten nicht nur verabreichen kann, wenn er den Mund offen hat oder ???? Na ja das Problem ist nur, wenn das ihre erste Amtshandlung ist, dann frage ich mich nur, wo sie bis 23.30 Uhr war, denn bis dahin, hatte der Mann seine Tablette noch nicht. Ich legte mich dann auf die Seite zum Schlafen. Um 00.50 ungefähr merkte ich das Licht im Zimmer war, und die Nachtschwester bei besagtem Herrn am Bett stand, nur hatte dieser zu diesem Zeitpunkt mit Sicherheit den Mund auch nicht mehr offen.
Ebenso finde ich es erstaunlich, das man jemanden der sich am Hintern wund gelegen hatt auf die Bettpfanne setzt, diesen nach fast 45 Minuten als er klingelt fragt, ob er fertig ist, als daraufhin mit ja antwortet und man dann hört das noch etwas Luft ausweicht aus dem Hintern ihn doch glatt auf der Bettpfanne liegen lässt und dann meint : Ja Herr ……. anscheinend sind Sie doch noch nicht fertig, warten wir mal noch etwas, es bringt ja nichts, wenn ich die Bettpfanne rausnehme und in 5 oder 10 Minuten muss ich sie dann wieder runter legen, wir wollen ja nur ihr bestet. HA HA HA was soll eine solche Aussage liebe Krankenschwester ???? War man da wohl nur etwas zu faul die Pfanne eventuell wieder unter den Hintern zu schieben ??? Aber in 1 Stunde ist ja Schichtwechsel. Und prompt so war es dann auch. Der Mann lag dann wirklich von ca.11.55 Uhr bis 14.05 Uhr auf der Bettpfanne. Die Mittagsschicht kam dann und fragte, ob der Mann noch was zu essen wolle, da das Mittagessen ja noch auf dem Tisch stand. Als dieser mit nein antwortete, wurde das essen einfach mal weggetragen.


Zum Essen auch noch ein paar Worte.



Bei diesem besagten Herrn mit Parkinson kamen die Geschwister und fütterten den Mann, da das Pflegepersonal (Krankenschwestern des Krankenhauses) dazu anscheinend nicht dazu in der Lage waren, man schnitt ihm das essen zwar klein, aber nach kurzer Zeit verlor man die Geduld. Ebenso bei dem Patienten mit Schlaganfall. Auch dort machte man aus den Broten und den Weck morgens kleine Stücke und fragte Ihn ob es so geht. Er wollte eine Gabel damit er die Stücke aufnehmen kann und in den Mund tun kann. Die Antwort kam schnell und prompt wir haben keine Gabeln die gibt es nur beim Mittagesse, stattdessen bekam er einen Kaffeelöffel. Und ihm wurde beim Essen NICHT geholfen.
Manchmal musste der arme Kerl über eine halbe Stunde warten bis ihm sein Essen mal jemand klein machte. Manchmal half ich ihm, oder meine Lebensgefährtin oder eine der Kinder von dem anderen Herrn der im Zimmer lag, wenn sie da waren, weil wir uns das nicht mit ansehen konnten.



Aber nur kommt der allergrößte Hammer den ich erlebt habe.



Zum ersten bekam ich von einem Assistenzart am rechten Arm einen Zugang gelegt für eine Infusion,was ja kein Problem ist sofern ich keine Schmerzen habe oder sonstiges. Nach ca. 3 – 4 Stunden schwoll meine Hand an und ich sagte der Schwester sie solle mir die Nadel entfernen. Darauf bekam ich zur Antwort, das die Nadel doch erst gelegt worden wäre.
Ich gab ihr daraufhin zur Antwort, das meine Hand dick wird und das ich möchte, das die Nadel entfernt wird. Die Krankenschwester sagte dann man kann auch eine Infusion an den FUSS ODER AN DEN HALS LEGEN. Hallo wo sind wir denn ??? Bei der Bundeswehr würde ich nun sagen NEIN FRAU FELDWEBEL. Ich machte ihr klar, das ich das nicht will. Einige Minuten später kam dann wieder der Assistenzarzt und meinte was los gewesen wäre, ich sagte ihm, das die Hand angeschwollen wäre und ich mir deswegen die Nadel habe entfernen lassen. Gleich wollte er doch eine Neue setzen, wobei ich ihm dann auch unmissverständlich klar machte, das bei mir heute keine mehr gesetzt wird. DOCH NUN WIRD ES RICHTIG HEFTIG.



Aber nun zum Ober Hammer.


Der Schlaganfall Patient klagte über HERZRASEN. Zwei Schwestern kamen. Die eine machte EKG, da ist ja nichts zu sagen, die andere überwachte den Blutdruck, soweit auch ok. Dann wurde Blutzucker gemessen, finde ich eigentlich überflüssig, und dann meinte doch die eine Schwester Herr B….. Husten sie mal ab, das verstand ich eigentlich überhaupt nicht. Wie ein jeder weiß ist abhusten egal in welcher Form auch immer mit körperlicher Anstrengung verbunden ist, was in solch einer Situation eigentlich vermieden werden sollte. Aber was mich am meisten gestört hatte, das der Herr Assistenzarzt nach der Benachrichtigung mit der Diagnose Herzrasen fast 30 Minuten brauchte bis er auf dem Zimmer war und dann noch die DÄMLICHSTE FRAGE VON ALLEN STELLTE. HERR B…… HABEN SIE SCHMERZEN? Nicht wo er Schmerzen hat oder ob er starke Schmerzen hatt. Ich verstehe die Welt nicht mehr, das sich eine solche Klinik



K O M F O R T K L I N I K nennen darf und damit wirbt
+24 Wir pflegen Sie gesund.
Also irgendetwas ist da wohl FALSCH GELAUFEN.
Im übrigen hier gibt es weitere Berichte über verschiedene Stationen mal mehr oder weniger zufrieden, aber auch diese zu lesen ist sehr interessant und vielleicht auch für manche die auf die eine bestimmte Station müssen, um sich eventuell einen kleinen Einblick zu verschaffen. Deshalb habe ich Nachfolgend einmal noch einen Link für Klinikbewertungen hinzugefügt, bei der man über Kliniken verschiedene Bewertungen lesen kann. Dort schreiben die Patienten ihre Bewertungen rein, mal gut mal weniger gut.



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